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Mittwoch, April 16, 2008

Werde schnell wieder gesund!

ich habe mir vor sehr langer zeit ein buch gekauft, welches da heißt, "101 Dinge die man getan haben sollte, bevor das Leben vorbei ist" unter anderem sind da aktivitäten enthalten wie, mal eine kuh gemolken haben, einen rekord fürs guinness buch aufstellen oder gar in einem flugzeug sex haben. 

das wichtigste ding was man getan haben sollte, bevor man von seinem recht des ablebens gebraucht macht, ist, sich ein "get well soon konzert" anzuschauen, zuzuhören und zu genießen. was man aber gut und gerne hätte verpassen darf, ist, die ein-mann-show "glass and fishes" anzuhören. ein klangewirr aus möchtegernseiende massive-attack-ambient-geräuschen, gepaart mit gewollten rückkopplungen, bassguitarre gebrumme und mit absicht falsch eingestelten e-schlagzeug. da half auch nicht die tatsache hinweg, dass der junge man ein iBook besaß, aus dem dieses wirrwarr aus musik, krach, geräuschen und ab und an rhythmischer melodie rauskam. er fand sich scheinbar selber auch schlecht, bestätigte sich, dass er aufgeregt war, was gar nicht auffiel. nun ja, er war nicht schlecht, er war nicht gut, er war da um die leute heiß zu machen auf den eigentlichen act. der auch nicht lange auf sich warten ließ. obwohl - doch. ein sehr wichtiger man chequte jedes einzelne mikro, gab an den soundmixermensch eindeutige und bestimmende anweisungen. alles klappte, nun konnte es los gehen. 

© by one more robot @ flickr.com >>

da ich das album von get well soon hatte, und mich um ehrlich zu sein um die geschichte der band wenig gekümmert habe, war ich erstaunt, als da so ein junger bursche auf die bühne kam, und los sang. anhand seiner markanten stimme war ich dann aber sicher, ja, er ist es!
dann war ich auch "erschrocken" als er das publikum in perfektem deutsch einen schönen abend wünschte und sich freute, dass alle da sind und er und seine bandmitglieder sich auch freuten da zu sein. was ihn und die band gleich noch mal sympathischer erschienen lies. wie ich dann im anschluss an das konzert durch fachgerechtes recherchieren im internet dann auch nachlas, dass es eine deutsche formation ist. schön schön. 

das konzert war dann nach dem vorband- äh vormanndesaster um so toller! es wurden eine vielzahl, wenn nicht alle tracks vom aktuellen album gespielt. zwei songs wurden noch neu hinzugegeben, die es noch nicht öffenlich gibt und die kamen beim publikum gut an - wie auch bei mir. das konzert hinterließ viele schöne momente, zwei davon sind mir noch immer im gedächtnis, zum einen das grandiose cover von underworlds "born slippy" und ein cover von einem tom waits song, wo ich mich noch immer ärgere, dass ich den titel vergessen habe. aber ich kannte den song von tom waits schon. und diesen song sang er als dritte oder vierte zugabe. und auch hier, wie beim letzten konzert bei scott matthew, beeindruckte mich die performance des sängers wieder so sehr, dass ich schlucken musste und das wohl tollste konzert in diesem jahr mit einem klos im hals verließ...





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Si tu savais...

Répondez s`il vous plait!

Donnerstag, Januar 17, 2008

Control

GB/USA 2007. R: Anton Corbijn. B: Matt Greenhalgh. K: Martin Ruhe. S: Andrew Hulme. M: Joy Division, New Order. P: Momentum Pictures, Becker Films International u.a. D: Sam Riley, Samantha Morton, Craig Parkinson u.a.
121 Min. Capelight ab 10.1.08



Worum geht's?
Ian Curtis (SAM RILEY) ist 19 Jahre alt, als er Debbie (SAMANTHA MORTON) kennen lernt. Wenig später sind sie verheiratet und bekommen eine Tochter. Curtis stößt als Sänger zu der Band Joy Division, die er mit seiner ominösen Stimme und seinem düsteren Charisma schnell zum Geheimtipp auch außerhalb seiner Heimatstadt Manchester macht. Doch er kommt mit der Aussicht auf schnellen Ruhm nicht zurecht. Eine Affäre mit der Journalistin Annik (ALEXANDRA MARIA LARA) beschleunigt das Ende seiner Ehe und verstärkt seine Schuldgefühle. Epileptische Anfälle und eine schwere Depression lassen Curtis’ Abstieg in seine persönliche Hölle eskalieren. Am Abend vor der ersten Amerika-Tournee fasst er einen folgenschweren Entschluss...

Worum geht's wirklich?
Als sich Ian Curtis entschloss sich von der Welt zu verabschieden war ich gerade mal 2 Jahre alt und hatte noch keine Ahnung wer oder was Joy Division ist. Die Band hörte ich erstmalig auf den sehr toll seienden Soundtrack zu "Trainspotting". Ich nahm die Band zwar wahr aber nicht vorrangig, eher unterbewusst. Dann wurde sie mir näher gebracht auf der DVD von Anton Corbijn "The work of director Anton Corbijn". Als ich dann erfuhr, dass Anton seinen ersten Film dreht und es dabei um den Frontmann von Joy Division geht wurde ich schon hellhöriger. Nicht wegen Joy Division, vielmehr wegen Anton Corbijn, weil ich seine Musikvideos und seine genialen Photographien sehr mag und schätze. Alles in allem schaute ich mir "Control" mehr aus der künstlerischen Sicht an, weniger aus der Sicht des Joy Division Kenners.

Als im Abspann dann von The Killers "Shadowplay" gespielt wurde, wurde mir erst klar, wie toll ich doch Joy Division und deren Musik finde und ärgerte mich, dass ich die Band nicht schon viel eher so toll fand! Das nun zu Joy Division...

Nun zum eigentlichen, zum Film. Die Story an sich wird hinlänglich bekannt sein. Aber die Art des Filmes ist beeindruckend. Der ganze Film ist in Schwarz/Weiß und teilweise sehr grobkörnig, was auf Anton Corbijn schließen lässt, der auch in seinen Photographien mit einem hohen ISO S/W Film photographiert. Die Musik war auch einmalig und ja - passend! Mehr dazu, unten. Wenn man währen des Films das Bild eingefroren hätte, hätte man bei jeder Szene ein Photo machen können. Es war alles perfekt, Licht, Atmosphäre und Szenerie. Schauspielertechnisch kannte ich niemanden außer Alexandra Maria Lara, sie auch nur vom Namen her. Und sie spielten alles sehr sehr toll! Unter anderem hatte auch Herbert Grönemeyer einen Cameo Auftritt! Und ich denke, einen sehr guten Auftritt!

Fazit:
Dieser Film ist ein Kunst- und Meisterwerk! Wer den Sound von damals und Joy Division, David Bowie und Co. nicht mag, sollte sich den Film wohl eher nicht anschauen. Alle anderen sei dieser Film wirklich an's Herz gelegt! Er ist einmalig!!

Ich geben den Film 5 von 5 Punkten.

Der Soundtrack:
Der offizielle Soundtrack zum Film ist auch sehr gelungen! Hier die Tracklist:

01: Exit - New Order
02: What Goes On - The Velvet Underground
03: Shadowplay - The Killers
04: No Love Lost - Joy Division
05: Dead Souls - Joy Division
06: She Was Naked - Supersister
07: Sister Midnight - Iggy Pop
08: Love Will Tear Us Apart - Joy Division
09: Problems (Live) - The Sex Pistols
10: Hypnosis - New Order
11: Drive In Saturday - David Bowie
12: Evidently Chickentown (Live) - John Cooper Clarke
13: 2HB - Roxy Music
14: Transmission - Joy Division
15: Autobahn - Kraftwerk
16: Atmosphere - Joy Division
17: Warszawa - David Bowie
18: Get Out - New Order

Hörproben hier

Ich denke zu der Musikauswahl brauche ich nicht viel zu sagen! Bis auf Kraftwerk, welcher der langweiligste und völlig unpassendste Track ist, sind alles sehr tolle Titel und spiegeln den Film in all seinen Facetten wider. Schön ist auch, dass einige Mono- oder Dialoge aus dem Film mit enthalten sind! Wie auch der etwas gestört wirkende John Cooper Clark...

Fazit:
Film und Soundtrack sind sehr hörens- und sehenswert und es bedarf bei beiden des Kaufes!

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Si tu savais...

Répondez s`il vous plait!

Donnerstag, Mai 10, 2007

The Whitest Boy Alive

Gestern 9.05.'07 beim Konzert in Dresden.



Wunderbar, toll, schön, witzig, kreativ, erlebenswert, wiederholenswert einfach unvergesslich!!

Vorband bähh... sehr Franz Ferdinatesque, langweilig, Nemo heißend, aus London kommend einfach doof.



Erlend Oye und Co.







Danke.


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LAUNE: super toll
MUSIK: the whites boy alive - dreams
SEITE: The Whitest Boy Alive
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COPYRIGHTS ARE SUPERSTITIOUSNESS!
COPYRIGHTS SIND ABERGLAUBE!

Répondez s`il vous plait!

Freitag, November 17, 2006

Killing yourself to live

gestern, 16. november, 20.15 uhr, mal nicht das dröge fernsehprogramm beobachtet, sonder wieder zu einer buchlesung gewesen. diesmal las chuck klosterman sein vor einigen wochen in deutschland erschienendes buch: "eine zu 85% wahre geschichte" vor. und weil er amerikaner ist, und diese bekanntlich zu faul sind, fremdsprachen zu lernen, und wir alle nicht englisch können, oder doch, aber nicht die älteren, die ja russisch hatten, wurde markus kafka, ja, mtv-markus, verpflichtet, mit auf lese tour zu gehen und das buch auf deutsch zu lesen.





das buch an sich ist völlig belanglos. er, chuck, ist journalist beim spin magazin und wurde angefragt, ob er nicht mal einen artikel schreiben kann, über tote rockstars, oder so. da es aber zu episch war, schrob er gleich ein ganzes buch. in welchem er seine tour durch nordamerika beschreibt. wie er am haus von kurt cobain in seattle eine sonnenblume, die an der stelle steht, wo kurt sich die rübe weggeblasen hat, als sinnbild für kurt cobain vergleicht, dass er graceland als kommerzranche bezeichnet und das er das 2000 erschienende album von radiohead - kid a, als soundtrack des 11.09. ernennt.





so weit so langweilig. interessant wurden aber die gespräche, die markus kafka mit ihm führte, als nicht aus dem buch gelesen wurde.
da amerikaner eine sehr schlechte aussprache haben, konnte ich nicht alles verstehen und es mir auch nicht alles merken. markus kafka übersetzte es zwar alles sehr schön, aber es war so viel input, dass man es sich nicht alles erfassen konnte.

positiv ist mir aufgefallen, dass herr kafka ziemlich locker interviewte, was man teilweise ja nicht von ihn kennt. er wirkt manchmal verklemmt und zurückhaltent. gestern jedoch, sehr amüsant und schätzenswert. was mir auch aufgefallen ist, dass er das gleich management hat wie frau kuttner..

alles in allen war die lesung sehr nett und unterhaltsam. das buch, kann man sich gerne von der oma schenken lassen, kaufen würde ich es mir selber nicht. am ende wurde noch ein iPod verlost. es wurden wohl losnummern verteilt, wir hatten aber keine bekommen und somit auch keine chance auf den gewinn. was ja nich so schlimm ist, ich habe ja noch einen schicken old school iPod mit s/w display.

rechtherzlichen dank für die aufmerksamkeit, auf wiedersehen.



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SIGNATUREN SIND DOOF!

Freitag, September 08, 2006

Peter, Björn and John

endlich, mein gutschein, den ich zu meinem diesjährigen geburtstag bekommen habe, habe ich in eine schallplatte - oder nein, es heißt ja auf deutsch vinyl - sorry... also, ähh, wo war ich - ach ja, ich habe mir heute das album von peter, björn and john gekauft, also, schenken lassen - egal.

das album hört auf den namen "writer's block" und sieht so aus:


und klangtechnisch ist es sehr wunderbar. der titel der kapelle erinnert im ersten momen einer re-union von den sängern von abba + ein neuer - john. sindse aber nicht. ich habe keine ahnung werd die drei herren sind, ob es drei herren sind, wo sie herkommen, was sie wollen und soweiter. fakt ist, die platte hat sehr viel tiefe, old school elemente die tatsächlich auf hippiezeiten schließen lassen. schön anzuhören ist der leichte hall in den gesängen, welcher das album wahrscheinlich seine tiefe verleit. das bekannteste lied aus dem album ist "young folks" welches bei guten radio stationen des öffteren zu hören ist und bei schlechten radio staionnen warscheinlich nie zu hören sein wird.

alles in allem ein kaufbefehl meinerseits, wenn man mal wieder gutgemachte musik hören mag und selbst einen die ganze indie-musik zu mainstreamig wird.



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DIESER TEXT IST KOMMENTIER- UND
AUCH ALS KLINGELTON RUNTERLADBAR!

Mittwoch, Juli 26, 2006

So'n Zirkus

am freitag war es soweit, das neue albun, von der pop-tanzkapelle mia., wurde in die läden gestellt. ich habe auch ein exemplar von diesem album was auf den namen "zirkus" hört bekommen.

so, das war erstmal das schöne an der geschicht. dann, die ernüchterung. freute ich mich doch so sehr, das sie ihr neues album einen tag nach meinem geburtstag rausbringen, war ich dann sehr entäuscht, dass nach so einer super single "tanz der moleküle" der rest der platte leider nicht so hörenswert ist wie ich dachte. es plätschert ein wenig zu elektronisch daher, da haben sie es sich ganz schön einfach gemacht. man kommt auch nicht drum rum, zirkusfeeling aufkommen zu lassen, da viele instrumente erst fehlplatziert erscheinen, im ganzen dann aber einen sinn ergeben.

ich habe hoffnung. mia. - zirkus, ist nicht die erste platte die mich beim ersten mal hören nicht gleich "geflashed" hat. massive attack's - 100th window, war da bei mir auch so. erst nach einem halben jahr fand ich die platte klasse! da habe ich hoffnung. aber um ein fazit zu setzen, ein fehlkauf ist es nicht, wenn man alle alben von mia. hat, reiht es sich wunderbar in die sammlung ein und man merkt den leuten die kreativität an.


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.have.a.nice.time

Mittwoch, Juni 21, 2006

Deutschland wird Weltmeister

gehen wir mal vom schlimmsten aus, dann werden wir nicht weltmeister. aber ich bezweifle das! die jungs um herrn klinsmann scheinen und seit gestern weiß man es, sie sind top fit! so, das war der sport, mehr sport könnt ihr euren lieblingstagesblättchen entnehmen.

gerstern habe ich vom amac meine photos bekommen. mein fresse sind die toll geworden! ich wusste gar nicht, dass ich mal auf photos sehenswert aussehen würde! zu bestaunen - auf meiner homepage...

ach und wer mal schicke musik lauschen will - Techtonsiche Plattenverschiebung - elektronische feine tanzmusik. die legen diesen freitag im glory in dresden auf.

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.have.a.nice.time

Dienstag, August 30, 2005

.nin

das neue video von nin. directed by david fincher

only

wunderbar!!!

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.enjoy the last summerdays

Montag, August 23, 2004

Always Outnumbered Never Outgunned

Ich war ja erstaunt, dass die Süddeutsche Zeitung im Feuilleton einen Artikel schrieb, der vom neuem Album von The Prodigy handelte. Ich weiß immer noch nicht, ob der Autor des Textes die Scheibe nun gut oder schlecht fand? Aber sei es drum. Dann habe ich gestern auf Spiegel Online eine Rezension gelesen, wo mir bald schlecht geworden ist. Der Autor des Textes, Herr Jan Wigger, musste wohl unter Protest einen Artikel schreiben. Dazu hat er mehrere CD's bekommen, unteranderem die neue von Prodigy und auch die neue von Björk. In die hat er kurz reingehört, vielleicht jeden Track so ca. 20 - 30 Sekunden angespielt und dann weiter "geskiped" Ich hasse es ja, wenn man etwas selber schreibt und dann aus einem anderen Schriftstück etwas rausnimmt, aber in dem Fall ist es ja ein Zitat:

Wenigstens die "Bild am Sonntag" hat sich gefreut, als "Always Outnumbered, Never Outgunned" den Schreibtisch der dort arbeitenden Popkultur-Koryphäen erreichte: "Sozialkritische Themen", "souliger Rap", ja insgesamt "pure Power" diagnostizierte man höchst erfreut, während man in anderen Redaktionen fieberhaft nach Praktikanten vom Dorf suchte, die Prodigy nach jahrelanger Abstinenz freiwillig bescheinigen wollten, noch immer der dernier cri zu sein. Um es kurz zu machen: Diese Platte ist grässlich. Jeder zweite Track ein ärmlicher Abklatsch früherer Tage, alle paar Sekunden ein dümmliches Rattern, Wummern oder Klingeln - der "Holzmichl" ist innovativer. "Always Outnumbered, Never Outgunned" ist der Alleingang von Liam Howlett, der zwar messerscharf kombinierte, dass schon die letzte Single "Baby's Got A Temper" Mist war, es nun aber mit leichter Hand noch viel schlimmer macht. Liam Gallagher, Kool Keith und Princess Superstar sind auch dabei, doch einzig der Auftritt von Juliette Lewis als Barschlampe ist wirklich erwähnenswert. (2) Jan Wigger

Da mag ja jetzt der geneigte Leser sagen, na und? Aber mal ehrlich, das ist ja wohl echt eine Frechheit so etwas zu schreiben!!

Egal,
jetzt habe ich den Leser befangen gemacht und kann nun meine Rezension schreiben...

Als ich die CD in der Hand hielt fand ich das Cover irgendwie doof. Amazon sei Dank, hatte ich sie heute im Briefkasten. Als ich die Folie von der CD abmachte, was immer so wirkt, als würde die Plattenindustrie, die Spannung künstlich in die Länge ziehen, nahm ich die CD raus und legte sie in den CD Player. Und mir feuerte Spitfire um die Ohren und diesmal leider nicht die Stimme von Keith sondern der Semi Keith, Juliette Lewis. Mein Gott, dachte ich mir, als die fertig mti den Aufnahmen war, musste sie bestimmt Kotzen...

Ich hörte weiter. Wow, Prodigy hat sich weiterentwickelt oder ist gleich geblieben? Sie haben sich auf jedenfall verändert. Ihr Sound ist elektronischer, punkig, rockig, smothig, sexy, krachig, individuel und ab und zu einschlägig mainstreamig. Die einzelnen Tracks unterscheiden sich alle. Es gibt keinen der gleich klingt.

Und natürlich gibt es einen Song der extrem Super ist und auch einen, der absolut unter niveau ist. Welcher Song meiner Meinung nach hätte noch mal überarbeitet oder gar durch einen neuen ersetzt werden sollte ist "Wake up Call" Teilweise ganz gute Ansätzte aber dann, nur schrecklich. Klingt wie Türkische Dönerbudenmusik, von einem ganz schlechten Produzenten. Also, den Track einfach überspringen oder wenn ihr die CD auf Kassette ;) oder auf den iPod sicherheitskopiert, einfach weg lassen. Dafür doch den angeblichen Flop aus dem Jahre 2002 "Babys got a temper" dafür einsetzen.

Der hat mehr Klasse als "Wake up Call" Und jetzt der Hammer Track. Auf Jilted Generation war es ja für mich "No Good, start the Dance" auf Fat of the Land "Mindfields" auf der Experience hatte ich leider keinen Ohrwurm, die waren alle damals hörenswert... nun aber wieder in die Gegenward, auf der neuen Scheibe ist es "Shoot Down" Mein Gott, so was hab ich ja noch nie gehört. Die Gallagher Brüder haben dafür ihre Stimme und den Text geliefert. Dieser Track ist unbeschreibar, will es aber doch versuchen; krachende Riffs, ballernde Bässe, die diabolischen Stimmen von den Herren Gallagher. Wow. Den Track, wenn er dann als 12tes und letztes kommt, laut drehen und genießen. Ein gelungender Abschschluss einer gelungenden CD.

Fazit:
Teilweis erkennt man einen Stil, wie er bei Fat Boy Slim oder Moby vorkommt. Man holt sich bekannte Menschen und borgt sich ihre Stimmen und Sampelt sie hier und da. Aber in diesem Fall ist es wieder der typische Prodigy Stil, der es schafft, die Boxen zum kochen zu bringen. Für Prodigy Fans ein Muss, für Leute die noch nix von Prodigy ein feiner Einstig, für Spiegel Journalisten zu hoch und sonst eine gelungende Scheibe, die aber leider nicht den Status von "Musik for the jilted generatione" und "Fat of the Land" rankommt.

Visit the official Site: the Prodigy

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_Wherever you are, have a nice day_

Sonntag, Juli 25, 2004